High-Tech-Laser für die neue Sehkraft
Wer an Laserstrahlen denkt, hat nicht selten den Filmklassiker „James Bond - Goldfinger“ vor Augen. Sean Connery, als Agent 007, wird, festgeschnallt auf einem Tisch ...
Gesunde und gute Augen sind ein Geschenk. Die meisten von uns benötigen allerdings irgendwann im Leben eine Sehhilfe. Egal ob Brillenträger oder nicht: Hier erfährst Du wie Du Deine Augen im Alltag pflegst und optimal schützt.
„Sunglasses at night“ müssen es zwar nicht sein, aber ansonsten gibt’s wirklich zig Gründe, für eine gute Sonnenbrille. Sie schützt unsere Augen zuverlässig vor den unsichtbaren Bestandteilen des Lichtes, wie ultravioletter (UV) und Infrarot (IR)-Strahlung. Der UV-Anteil des Sonnenlichts ist bis zu einem gewissen Grad zwar sehr wichtig für unseren Körper, ein Zuviel kann für die Augen aber schädlich sein.
Im Hochsommer, am Wasser, in den Bergen, im Schnee - die Gläser einer hochwertigen Sonnenbrille beschatten die Augen in jeder Lebenslage zuverlässig. Achtet beim Kauf einer Sonnenbrille unbedingt auf Qualität vom Fachhändler und den Mindeststandard UV400. Für Sport und Action sollten die Gläser ausserdem möglichst eng anliegen und breite Bügel haben, damit die Augen auch seitlich geschützt werden. Am besten vereinbart Ihr eine persönliche Beratung beim Augenarzt oder dem Optiker Eures Vertrauens. So gibt’s nicht nur den neuesten Chic, sondern auch sinnvollen Schutz für Euer Augenlicht.
Die Sache mit den Rüebli. Die gute Nachricht ist: Das enthaltene Beta-Carotin (Provitamin A) unterstützt die Augen. Auch Gemüse wie Tomaten, Paprika, Süsskartoffeln und Obst wie etwa Mango enthalten viel davon. Weitere gesunde Carotinoide finden sich in frischem, grünem Gemüse, wie Spinat und Mangold, Grünkohl oder Broccoli. Vollkorn- und Milchprodukte versorgen unseren Körper ebenfalls gut mit wichtigen Vitaminen. Abgerundet wird die augenfreundliche Ernährung von regelmässigen Omega-3-Fettsäuren, die in Seefisch, wie Lachs oder Makrele vorkommen.
Die schlechte Nachricht ist: Mit gesundem Essen, können wir zwar unsere Augengesundheit verbessern, aber unsere Sehkraft oder eine bestehende Fehlsichtigkeit leider nicht beeinflussen. Trotzdem gilt: Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung nützt nicht nur den Augen, sondern dem gesamten Körper und stärkt unser allgemeines Wohlbefinden und die Gesundheit.
Nah am Wasser gebaut? Das macht gar nichts! Denn unsere Tränenflüssigkeit schützt unsere Augen sehr effektiv. Wenn wir gesund sind, liegt sie wie ein durchsichtiger Film auf der Augenoberfläche. Bei jedem einzelnen Blinzeln - und das tun wir wirklich oft, ohne es bewusst zu merken (durchschnittlich etwa 15.000/Tag) - verteilen wir die Tränenflüssigkeit gleichmässig. Auf diese Weise befeuchten wir unsere Augen, spülen Schmutzpartikel und Fremdkörper heraus. Unsere Tränen schützen mit ihren körpereigenen Stoffen sogar vor Infektionen.
Reflextränen treten automatisch auf bei Kälte, Wind, Rauch, scharfen Gerüchen oder einer Wimper im Auge. Emotionale Tränen oder Glückstränen haben, laut wissenschaftlicher Studien, sogar eine ganz andere Zusammensetzung. Sie sorgen, einfach gesagt, für eine emotionale Entlastung der weinenden Person und reduzieren dabei Stress. Wenn jemand vor Glück oder Rührung weint, enthalten die Tränen Glückshormone (Endorphine). Hin und wieder mal ein zusätzliches Tränchen verdrücken, ist also gut für unsere Augengesundheit.
Tagsüber arbeiten am Monitor, zwischendurch der schnelle Nachrichtencheck am Smart Phone und abends die Lieblingsserie im TV – unsere Augen müssen ganz schön was tun. Die Arbeit und Freizeit am Bildschirm strengt die Augen an, denn wir verringern dabei das Blinzeln und blicken lange und konzentriert in eine Richtung. Dieses Verhalten führt mitunter zu Trockenheits- und Fremdkörpergefühl, müden, brennenden Augen, verschwommenem Sehen oder auch Kopfschmerzen. Und es ist so häufig, dass diese Alltags-Symptomatik den Namen „Office-Eye-Syndrom“ trägt.
Unsere digitale Welt ändert sich nicht, aber wir können unserer Augengesundheit im Alltag ganz bewusst etwas Gutes tun – sozusagen Yoga fürs Auge. Dazu genügt es, während der Arbeit am Computer ganz bewusst oft zu blinzeln, häufig aus dem Fenster zu schauen und längere Zeit einen Punkt in der Ferne zu fixieren. Dabei kann man auch mit den Augen rollen, ohne dass andere gleich schräg schauen. Ausserdem gilt: Regelmässige Pausen an der frischen Luft verbringen und im Büro für die richtige Position des Monitors (in 50-80 cm Entfernung) und gute Beleuchtung (Tageslicht oder eine entsprechende Lampe) sorgen. Wer jetzt noch morgens und abends eine sanfte Augenlid-Massage macht, tut seinen Augen wirklich etwas Gutes.
Wer alles sieht – egal ob nah oder fern – und noch nie Schwierigkeiten mit den Augen hatte, ist ein glücklicher Mensch – und eine überaus seltene Erscheinung. Denn zwei Drittel der Schweizer benötigen eine Brille oder Kontaktlinsen. Nicht zu vergessen: Viele ereilt erst ungefähr ab dem 40. Lebensjahr die Altersweitsichtigkeit – dann ist plötzlich doch noch eine Lesebrille angesagt. Der regelmässige Check-Up beim Augenarzt (Ophthalmologe) hilft Dir, Deine Augengesundheit zu erhalten, Probleme frühzeitig zu erkennen und diese adäquat zu behandeln. Bei der Untersuchung wird nicht nur die Sehschärfe überprüft und gegebenenfalls eine Brille verordnet, sondern auch gezielt nach ersten Symptomen von Krankheiten wie dem Grauen oder Grünen Star gesucht. Auch wer akute Sehprobleme (Brennen, Flimmern) hat, oder eine Veränderung der Wahrnehmung (Doppelbilder, Einschränkung des Sichtfeldes etc.) feststellt, sollte sofort zum Augenarzt gehen.
Übrigens: Mit der Diagnose Fehlsichtigkeit und Brillentragen muss man sich nicht zwangsläufig abfinden. YOUSEE bietet Dir neben zahlreichen Informationen eine unkomplizierte und kostenlose Kurzuntersuchung (25 Minuten). Bereits danach können Dir die erfahrenen Augenärzte dort sagen, ob eine Augenlaserbehandlung in Frage kommt. Bei fast 90 Prozent der Menschen ist das der Fall. Ob Du dazu gehörst? Vereinbare einfach einen Termin zu Deiner Kurzuntersuchung.
Heutzutage verbringen Kinder und Jugendliche immer mehr Zeit am Smartphone/Tablet/Computer und entsprechend weniger Zeit in der Natur. Damit verschiebt sich auch der Fokus von der Distanz in die Nähe und das Auge ist zusätzlich künstlichem Licht ausgesetzt, welches sich im Farbspektrum von natürlichem Licht unterscheidet. Beide Veränderungen stimulieren das Längenwachstum des Auges und fördern die Entstehung von Sehfehlern. Daher sollte man stets darauf achten, dass Kinder sich regelmässig im Freien aufhalten!
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